So wird Altsoftware zum Albtraum

Unternehmen sollten Legacy-Software kontinuierlich pflegen und aktualisieren. Sonst kann es Saures geben – und das nicht nur an Halloween.

​Viele Unternehmen vernachlässigen ihre Altsoftware. Sie ist ja sowieso da und verrichtet schon seit vielen Jahren treu und zuverlässig ihren Dienst. Was soll man sich da groß kümmern, läuft doch, oder? Doch Vorsicht, warnt Avision, das kann sich bitter rächen. Nicht nur an Halloween droht Ungemach:

Know-how-Spuk

Oft gibt es bei Altsoftware noch genau eine Person im Unternehmen, die sich damit auskennt. Aber jeder wird mal krank, macht Urlaub und geht auch irgendwann in Rente. Taucht dann ein ernsthaftes Problem auf oder braucht die Software wegen gesetzlicher Änderungen dringend neue Funktionen, macht sich Entsetzen breit. Es ist niemand mehr da, der das übernehmen kann.

Komponenten-Massaker

Oh weh! Das entscheidende Framework der Software wird vom Hersteller ja gar nicht länger mit Support unterstützt und es wird auch keine neue Version geben. Also gut, tauschen wir es eben aus. Genauere Spezifikationen brauchen wir dafür nicht. Ergebnis: Weil sich keiner Gedanken über die Auswirkungen dieser Änderung macht, funktioniert die ganze Software nicht mehr richtig.

Hardware-Horror

Die Hardware, auf der die Anwendung läuft, ist inzwischen richtig alt. So alt, dass man Ersatzteile dafür nicht mal mehr bei eBay unter „Computerklassiker“ findet. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Hardware in die Knie geht und die Software mitnimmt. Also wird sie schnell ausgewechselt. Leider stellt sich dabei aber heraus, dass es das Betriebssystem, das die alte Hardware verwendet hat, gar nicht mehr gibt.

Grusel-Diskussionen

Bei Altsoftware reicht es doch, nur das Allernötigste zu machen. Unser Geld investieren wir lieber in schicke neue Technologien. Diese Einstellung führt dazu, dass selbst über notwendige Änderungen sehr lange diskutiert wird. Das kann so ausarten, dass die Diskussionen mehr Zeit und Ressourcen verschlingen als die Änderungen selbst.

Zertifikats-Friedhof

Viele Unternehmen dokumentieren die Laufzeiten von Zertifikaten nicht. Dass ein Zertifikat ausläuft, stellen sie erst dann fest, wenn die Altsoftware anfängt zu zicken, weil sie einen Service nicht mehr erreichen kann. Dann bricht Hektik aus – und wenn es sich bei der Altanwendung um eine geschäftskritische Applikation handelt, vielleicht sogar Panik.

 

„Wenn Unternehmen keine bösen Überraschungen erleben wollen, sollten sie ihre Altanwendungen kontinuierlich pflegen und aktualisieren“, erklärt Nadine Riederer, CEO bei Avision. „Dazu gehört auch, dass sie das Know-how dafür intern auf mehrere Personen verteilen und wenn das nicht möglich ist, IT-Dienstleister einbeziehen. Sonst droht ihnen Saures.“

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