Alternde IT-Systeme brauchen Hilfe. Weil eine Modernisierung aber zunächst Zeit, Energie und Geld kostet, sehen viele Entscheidungsträger zwar die Notwendigkeit zu handeln, sind aber erstaunlich kreativ beim Schönreden der vorliegenden Fakten. Der IT-Dienstleister Avision zeigt, hinter welchen Beschönigungen in Wahrheit eine unterlassene digitale Hilfeleistung steckt.
Den meisten Unternehmen ist längst bewusst, dass ihre Legacy-Software den Anforderungen der nächsten Jahre nicht gerecht werden wird. Technisch ist das selten ein Geheimnis, organisatorisch meist auch nicht. Und trotzdem passiert oft erstaunlich wenig. Anstatt klare Entscheidungen zu treffen, werden Erfahrungswerte aus der Vergangenheit herangezogen und die Hoffnung verbreitet, dass sich das Problem irgendwie von selbst erledigt. Das ist auch gefährlich, weil Legacy-Systeme selten über Nacht spektakulär explodieren, sondern langsam aber stetig teurer, schwerfälliger und riskanter werden. Avision hat die fünf häufigsten Scheinargumente aus der Praxis gesammelt, die aktive Gegenmaßnahmen ausbremsen.
„Das tut’s doch noch.“
Ja, im Moment schon. Ein System, das läuft, wirkt auf den ersten Blick oft noch stabil. Doch das bloße Funktionieren hat nichts mit Skalierung, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit zu tun. Wenn mehr Nutzer auf dem System sind, als es verkraftet, Backups seit Jahren nicht getestet wurden und neue rechtliche Anforderungen nur mit viel Glück oder gar nicht mehr umsetzbar sind, dann läuft das System nicht mehr wirklich – es hält sich irgendwie über Wasser. Spätestens wenn ein Audit nur deshalb bestanden wird, weil niemand genau hingeschaut hat, muss gehandelt werden. Das geht aber nur, wenn das System überhaupt noch am Leben ist.
„Es gibt keinen Business Case.“
Modernisierung fühlt sich oft wie reines Geldausgeben ohne sichtbaren Mehrwert an, schließlich verkaufen Unternehmen danach nichts Neues. Übersehen wird dabei allerdings gerne, dass Legacy-Systeme auch die kleinste Veränderung maximal komplex machen, Infrastrukturen unnötig verteuern und Sicherheitsrisiken mit sich bringen, die im Ernstfall ein Vielfaches der Modernisierungskosten verursachen. Der Business Case liegt selten in der Modernisierung selbst, sondern in den Kosten, die ohne sie stillschweigend weiterlaufen.
„Das ist so alt, das hackt keiner mehr.“
Alte Systeme sind unscheinbar und werden als Konsequenz gerne als uninteressant für Angreifer abgestempelt. Dazu kommen Argumente wie Firewall, internes Netzwerk oder fehlende Attraktivität für Angreifer. Das ist fatal, denn die Realität sieht anders aus: Veraltete Software bedeutet oft ungepatchte Schwachstellen, fehlende Updates und Abhängigkeiten, die niemand mehr überblickt. Jeder Faktor für sich ist ein potenzielles Einfallstor für Cyberkriminelle. Sicherheit entsteht durch Wartbarkeit und Transparenz – und genau die fehlen vernachlässigten Legacy-Systemen.
„Das kann keiner machen.“
Wenn entscheidendes Know-how auf ein oder zwei Personen konzentriert ist, wird jede Veränderung zum Risiko. Schon der Ausfall einer einzigen Person kann reichen, um Systeme, Prozesse oder Projekte zum Stillstand zu bringen. Oft wird dieses Problem „gelöst“, indem alles beim Alten belassen wird. Ist ja noch immer gut gegangen. Das Problem: Je länger nichts passiert, desto schwieriger wird es, Wissen aufzubauen oder extern einzukaufen. Irgendwann zwingt eine gesetzliche Änderung oder ein Ausfall zum Handeln – dann aber unter maximalem Druck und Stress für alle Beteiligten.
„Never change a running system.“
Dieser Satz klingt nach Erfahrung und Abgeklärtheit, ist aber meist Ausdruck der Angst vor Kosten, Komplexität und dem großen Berg Arbeit. Während langjährige Mitarbeitende gelernt haben, mit den Eigenheiten des Systems zu leben, scheitern neue Kolleginnen und Kollegen daran oder wechseln schnell wieder. Gleichzeitig zieht der Wettbewerb vorbei. Ein System mag heute noch laufen – ohne Innovation läuft es morgen nur noch hinterher.
„Wenn es um die Wartung und Modernisierung geht, unterscheidet sich Software nicht viel von Bereichen wie dem Straßenbau oder Immobilien“, erklärt Nadine Riederer, Geschäftsführerin von Avision. „Werden dringende Maßnahmen immer nur auf die lange Bank geschoben und Investitionen gescheut, geht irgendwann gar nichts mehr – und dann wird es erst richtig teuer. Ausreden gibt es viele, aber sie kosten viel Zeit und letztendlich auch Geld.“
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